„Vapecheck“ in Jahrgang 5 der Löns-Realschule Einbeck klärt über Risiken auf

Der 5. Jahrgang der Löns-Realschule Einbeck nahm an einem Präventionsworkshop rund um das Thema „Vapes“ teil. Organisiert wurde das Angebot von der Schulsozialarbeiterin Meike Frauendorf.

Durchgeführt wurden die Workshops von den beiden Mitarbeiterinnen des Lukas-Werks Gesundheitsdienste aus Northeim, Kimberly Zajonz und Lisa König. In jeweils einer Doppelstunde erfuhren die Klassen 5a und 5b, bei welchen Anliegen die Suchtberatungsstelle des Lukas-Werks Unterstützung bietet. Darüber hinaus setzten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe verschiedener Methoden intensiv mit den gesundheitlichen Risiken von Vapes auseinander.

Besonders im Fokus stand dabei die Werbung: Vapes werden häufig mit positiven Bildern beworben, bieten scheinbar einen „ganzen Obstteller“ an Geschmacksrichtungen und werden von Influencern und Gamern in Videos auf YouTube, Instagram und TikTok konsumiert. Dadurch kommen Kinder und Jugendliche oftmals auch unbewusst mit entsprechender Werbung in Kontakt.

Der weitverbreitete Irrtum, dass Vapes aufgrund ihres angenehmen Geruchs und der bunten Verpackungen mit Obstmotiven eine gesündere Alternative zum Rauchen darstellen, wurde im Workshop aufgeklärt. Die Schülerinnen und Schüler stellten fest, dass Zigarettenpackungen im Gegensatz zu vielen Vape-Verpackungen häufig abschreckende Bilder von Krankheitsfolgen zeigen.

Besonders anschaulich wurde es, als die Schülerinnen und Schüler eine auseinandergebaute Vape betrachten konnten. Neben Batterie beziehungsweise Akku und Mundstück befindet sich im Inneren eine Flüssigkeit, die verschiedene chemische Stoffe enthält. Dazu gehören unter anderem Nikotin, Glycerin und Aromastoffe. Dabei wurde deutlich, dass hinter den vermeintlich harmlosen Fruchtaromen gesundheitliche Risiken stecken. Insbesondere nikotinhaltige Vapes können schnell abhängig machen.

Für die Löns-Realschule Einbeck ist die frühzeitige Präventionsarbeit ein wichtiger Bestandteil ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags. Gerade in einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche über soziale Medien zunehmend mit vermeintlich harmlosen Konsumprodukten konfrontiert werden, ist es wichtig, sie frühzeitig über gesundheitliche Gefahren aufzuklären. Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Umgang mit ihrer Gesundheit zu befähigen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern auch darum, die Medienkompetenz, das kritische Denken und das Selbstbewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken. Wer frühzeitig lernt, Werbung kritisch zu hinterfragen, Risiken realistisch einzuschätzen und auch einmal bewusst „Nein“ zu sagen, kann eigenverantwortliche Entscheidungen treffen. Solche Präventionsangebote leisten daher einen wertvollen Beitrag zu einem gesunden Aufwachsen und stärken unsere Schülerinnen und Schüler nachhaltig in ihrer persönlichen Entwicklung.

Die Löns-Realschule Einbeck bedankt sich herzlich bei Lisa König und Kimberly Zajonz vom Lukas-Werk sowie bei Schulsozialarbeiterin Meike Frauendorf für die Organisation und gelungene Umsetzung dieses wichtigen Präventionsangebots!

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Veröffentlichung

Do, 08. Oktober 2026

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